Die Bushaltestelle wird als Teil des Strassenraums und der angrenzenden Hotelanlage gestaltet und soll eine Verbindung zwischen Funktionalität, Ortsbild und der historischen Architektur des Hotels mit seinen Jugendstilelementen schaffen. Die Ausbuchtung des Zauns definiert den Haltebereich und bildet eine klare räumliche Geste, die den Übergang zwischen öffentlichem Raum und halböffentlichem Grundstück inszeniert. Durch die Weiterführung des Holzlattenzauns entlang der Haltestelle entsteht eine optische Einheit, die den Straßenraum ordnet und gleichzeitig eine klare Abgrenzung schafft. Das Dach der Bushaltestelle greift die Formensprache des Jugendstils auf und interpretiert sie in zeitgemässer Weise. Sanft geschwungene Linien und eine elegante Krümmung verleihen der Konstruktion Leichtigkeit und Charakter. Die Unterseite des Daches wird mit Holz verkleidet, um Wärme und Behaglichkeit zu vermitteln, während schlanke Metallstützen für Stabilität und Transparenz sorgen. Die Bushaltestelle wird nicht nur als funktionaler Ort verstanden, sondern als gestalterisches Element, das den Straßenraum bereichert. Der Schriftzug der Haltestelle nimmt die Typografie des Jugendstils auf und stellt eine subtile Verbindung zum benachbarten Hotel her. Sitzgelegenheiten aus Holz und Stein sind in die Zaunlinie integriert und laden zum Verweilen ein.